Der Anfang in St. Korbinian
Am 21. Oktober sind wir Jesuiten im Rahmen eines Festgottesdienstes durch den Regionalpfarrer Engelbert Dirnberger und Pfarrer Johannes Horváth herzlich in der Pfarrei St. Korbinian empfangen worden. Als eine Gruppe von sieben Jesuiten, von denen vier in der Ausbildung stehen und drei in verschiedenen Aufgabenfeldern wirken, leben wir nun in unmittelbarer Nachbarschaft des Pfarrhauses in der Valleystraße 22. Unsere Gemeinschaft trägt den Namen des 2005 durch Papst Benedikt heilig gesprochenen chilenischen Jesuiten Alberto Hurtado. In seiner Persönlichkeit verbanden sich auf einzigartige Weise akademisches, soziales und pastorales Engagement und so wollen auch wir versuchen, diese Anliegen in unserer Kommunität zusammen zu führen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Studium und Ausbildung, da fünf von uns derzeit an der Hochschule für Philosophie studieren und der Obere der Kommunität, Eckhard Frick SJ, dort in Lehre und Forschung tätig ist. Ergänzende Punkte bilden die Arbeit mit Flüchtlingen und Migranten, die psychologische Beratung und das pastorale Engagement.
Neben diesen hauptamtlichen Tätigkeiten wollen wir auch versuchen, uns gemäß unseren Möglichkeiten in die Pfarrei St. Korbinian einzubringen. Eine besondere Rolle soll dabei in Zukunft der interreligiöse Dialog spielen, den wir aus Anlass der Diskussionen um den Bau einer Moschee am Gotzinger Platz anknüpfen wollen. Ein weiteres Angebot der Jesuiten ist die „Nikodemusmesse“, die jeden Sonntagabend um 20.15 Uhr in der Pfarrkirche stattfindet.

Von links: Bruder Dieter Müller SJ, Pater Eckhard Frick SJ, Fabian Loudwin SJ, Eugenijus Markovas SJ, Pater Patrick Zoll SJ, Jason Beyer SJ, Matthias Kramm SJ

